Gipfeltreffen China-Ostmitteleuropa

Gipfeltreffen China-Ostmitteleuropa: Abschluss zahlreicher Kooperationsvereinbarungen

Die Zusammenarbeit zwischen China und Ungarn bietet unzählige Entwicklungsmöglichkeiten, das zeigte sich auf dem Gipfeltreffen von 16 mittelosteuropäischen Ländern und China (16+1) in Budapest. Der chinesisch-ungarische Handel hat im vergangenen Jahr um mehr als 10% zugelegt, die ungarischen Exporte sind um 20% angestiegen.

Zu den wichtigsten Ergebnissen des Gipfels gehörten Absichterklärungen über die Zusammenarbeit im elektronischen Handel, den Immobilienkauf für diplomatische Zwecke, weiterhin zwischen dem Entwicklungsministerium und dem chinesischen Entwicklungs- und Reformausschuss über die Entwicklung der digitalen Seidenstraße. Eine Kooperationserklärung unterzeichneten zudem die Ungarische Nationalbank und die chinesischen Gesellschaftswissenschaftliche Akademie, eine Kreditrahmenvereinbarung die chinesische Export-Import Bank sowie die BorsodChem Zrt., eine strategische Rahmenvereinbarung die MFB. Die Kommunalverwaltung Pécs und die ZTE Hungary Kft. schlossen eine Vereinbarung in Verbindung mit dem Smart City-Projekt. Strategische Partnerschaftsverträge kamen zwischen der Magyar Turisztikai Ügynökség Zrt. und der Shanghai Ctrip Business Co. Ltd. zustande.

Im Auftrag der Staatsbahnen MÁV hat die Projektgesellschaft Kínai-Magyar Vasúti Nonprofit Zrt. die Ausschreibung für den ungarischen Abschnitt der chinesisch finanzierten Modernisierung der Bahnstrecke Budapest-Belgrad verkündet. Auf einer Distanz von 152 km zwischen Soroksár und Kelebia an der serbischen Grenze wird ein zweites Gleis ausgebaut, woraufhin eine Geschwindigkeit von 160 km/h erreicht werden kann.

Mit der Präsenz der chinesischen Logistikgesellschaften STO Express und EKOL könnte Budapest zum Verteilzentrum der auf dem Luftwege aus China kommenden Waren, primär aus dem E-Handel, avancieren.Gipfeltreffen China-Ostmitteleuropa